La Palma

 


 

La Palma ist unsere Lieblingsinsel auf den Kanaren.
Oft haben wir sie bereist. Das vulkanische Erscheinungsbild ist für uns immer faszinierend gewesen. Als touristisches Highlight.

Jetzt erscheint diese Insel aber in einem anderen Licht. Vulkanische Aktivität als lebensbedrohliches Naturereignis.

Es sieht so aus, dass die Insel Jahrzehnte brauchen wird, um wieder in den gewohnten Zustand zurück zu kehren.

Die Kanaren leben vom Tourismus und wir drücken die Daumen, dass die Palmeros auch weiterhin kein Menschenleben zu beklagen haben und dass bald wieder ein halbwegs normales Leben einkehren kann.

La Palma, die nordwestlichste Insel der Kanaren, ist auch eine der jüngsten. Gerade mal 2 Mio. Jahre  alt, während Lanzarote im Osten schon auf 20 Mio. Jahre zurückblicken kann. So wundert es nicht, dass auf den Kanaren immer wieder vulkanische Aktivität vorkommt.

Der letzte Ausbruch auf La Palma war 1971, als der Teneguia  im Südwesten  Feuer spie.
1949 brach der San Juan aus, gleich in der Nähe des jetzigen Ausbruchs auf dem vulkanischen Gebirgszug Cumbre Vieja.

Der Lavastrom des San Juan ergoss sich hinab zum Meer. Dort hat man im Lavafeld den Leuchtturm Faro de Punta Lava errichtet.

 

Faro de Punta Lava

 

Lavafeld des San Juan mit einer Lavabombe
(riesiger ausgeworfener Lavabrocken)

 

Felsbogen an der Punta  Lava

 


Brandung an der Punta Lava

 

Krater des Teneguia im Südwesen (Ausbruch 1971)

 

Tenguiakrater

 


Krater des San Antonio
(Ausbruch 1677)

 

Caldera de Taburiente im Norden La Palmas

Er ist einer der weltweit größten Vulkankrater
mit einem Durchmesser von über 7 km.

Er entstand vor Jahrmillionen auf dem Meeresboden und
wurde später nach oben geschoben.

 


 

 

 

 


 

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